Sie können sich freuen

Slogan abgekupfert?

"Ja ist denn heut scho' Weihnachten?" fragte der alte Herr Müller*, als er die Wohnungstür öffnete und die blendend geschmückte Stube erblickte. Überall hingen funkelnde Lichterketten, und in der Ecke stand ein prächtig dekorierter Tannenbaum, der vom Boden bis zur Decke reichte. Seine Enkelkinder, die sonst so schwer zu überraschen waren, hüpften aufgeregt umher und konnten es kaum erwarten, ihm ihre Arbeit zu zeigen.

"Opa, wir haben alles selber gemacht!" rief die kleine Anna stolz, während sie auf die selbst gebastelten Sterne zeigte, die sanft im Licht der Kerzen glänzten. Herr Müller war überwältigt von der Liebe und Mühe, die seine Familie in diese Überraschung gesteckt hatte, obwohl noch Wochen bis zum echten Weihnachtsfest waren.

"Das ist ja wie ein vorgezogenes Weihnachten", sagte er und ein breites Lächeln umspielte seine Lippen. Die Kinder lachten und zogen ihn am Arm, damit er näher kam und die vielen Details betrachten konnte, die sie in ihre Dekorationen eingewoben hatten. Der Raum war erfüllt von der Wärme und der Freude, die nur das Fest der Liebe mit sich bringt, und Herr Müller fühlte sich, als würde sein Herz in diesem Augenblick mit zusätzlichem Glück und Stolz anschwellen.

So verbrachten sie den Abend zusammen, sangen Weihnachtslieder und erzählten Geschichten. Es war ein unerwartetes Fest mitten im November, das alle Sorgen des Alltags für einige Stunden vergessen machte. Herr Müller ging an diesem Abend zu Bett mit dem Gedanken, dass vielleicht jeden Tag ein wenig wie Weihnachten sein könnte, wenn man nur mit den richtigen Menschen zusammen ist.

Bizarrer Streit

Einen bizarren Streit um Franz Beckenbauer liefern sich die Mobilfunkunternehmen E-Plus und O2: Per einstweiliger Verfügung hat E-Plus seinem Konkurrenten Passagen eines TV-Spots untersagt, in dem der Bayern-Präsident mit Anke Engelke und Dieter Bohlen seit November Reklame für O2-Handys macht. »Ja ist denn heut scho' Weihnachten?«, fragt Beckenbauer darin. Mit demselben Spruch hatte der Werbestar vor drei Jahren schon für E-Plus geworben. »Das ist unsere kreative Leistung«, schimpft E-Plus-Sprecherin Catrin Glücksmann. Ihr Unternehmen hatte jahrelang Millionenbeträge in Beckenbauer und seinen Spruch investiert und den Slogan schützen lassen. O2 hat nicht nur den Bayern und seinen Spruch übernommen, sondern mit Grey auch dieselbe Agentur engagiert, die zuvor für E-Plus arbeitete. »Franz, dann sag's halt schon«, sagt Bohlen nun in einer neuen Spot-Version. »Ich würd ja gern, aber ich darf ja nicht«, antwortet Beckenbauer. Auch dagegen hat E-Plus vorige Woche eine einstweilige Verfügung erwirkt. »Die wollten uns der Lächerlichkeit preisgeben«, sagt Glücksmann. [QUELLE: Spiegel]

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